»Ändere die Welt, sie braucht es«
Diese Zeile schrieb Bertolt Brecht 1929 in seinem Lehrstück ›Die Maßnahme‹. Am 10. Mai 1933 wurden seine Bücher mit vielen anderen Werken deutschsprachiger Dichter:innen von den Nationalsozialisten verbrannt.
2026 hat diese Aufforderung nichts an Dringlichkeit verloren. Darum erinnern wir auch in diesem Jahr an die Werke, die auf den Scheiterhaufen der Nazis landeten, und bringen zugleich Dichter*innen der Gegenwart zu Gehör, deren Dichtungen sich mutig gegen Antisemitismus und Rassismus richten und die Freiheit des Wortes würdigen.
Es lesen Künstler*innen des DNT und Bürger*innen aus Weimar und der Ukraine.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Deutschen Nationaltheaters Weimar, des Bündnis gegen Rechtsextremismus (BgR) Weimar und der Initiative Frieden und Solidarität mit der Ukraine.

